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Coffee friends

Coffee friends

Kaffeegenuss aus dem Allgäu

Da war die Städtische Familie, die zum Möbelhaus fuhr, um einen Tisch zu kaufen.

 

Die Türen am Eingang öffneten sich, sie waren Automatisch und dort stand auch schon ein sehr opulentes Mobiliar. „Ein bißchen zu groß, dieser Gigantisch, oder? Den bekommen wir Logistisch gar nicht hier weg. Dann können wir Theoretisch auch gleich den Apokalyptisch kaufen.“ Der Vater ist wieder sehr Analytisch. Daneben gab es den Wühltisch, besser gesagt den Grabbeltisch, allerdings nur mit Problematischen.

 

Sie gingen weiter. Es musste ja kein Pragmatisch, Bürokratisch oder gar ein Praktisch sein, aber diese waren Stilistisch schon sehr wirr: der Chaotisch. Nebenan der Idiotisch. Auch er konnte nicht überzeugen, ebenso wenig wie der Kryptisch. Sie überzeugten auf keinen Fall Statisch und schon gar nicht Optisch.

 

Dahinter der Identisch, den haben aber die Nachbarn schon. Da muss man Diplomatisch sein. Ein seltsam geformtes Stück erregte ihre Aufmerksamkeit. Der Vater schob die Kinder aber schnell am Sexistisch vorbei, hielt ihnen Aktionistisch die Augen beim Fetisch zu und so ließen sie die Erotische hinter sich. Sie kamen zu den Landespolitischen: Schottisch, Lettisch, Britisch, Keltisch, Asiatisch – keiner gefiel, nicht einmal der Neugotisch. „Alles Hottentottische hier.“

 

Ab in die Abteilung mit den Haptischen. Doch auch Elastisch, Kinetisch, Osmotisch und Synthetisch waren keine optimale Lösung, alles ein wenig zu Futuristisch. „Auch der Postfaktisch käme uns noch mal teuer zu stehen – da bin ich Realistisch.“ Den Dadaistisch verstand keiner der Familie. „Wie funktioniert der? Pneumatisch?“ fragt der Vater nach. „Nur Hypothetisch“ erklärte der Verkäufer. „Wirkt irgendwie Dillettantisch. Gibt es denn hier keinen Puristisch?“ „Damen kaufen bei uns gerne den Energetisch. Oder wenn es etwas ausgefallener sein darf, hätten wir hier noch den Extremistisch oder für die ganz mutigen den Okkultistisch.“ „Oh, Sie leben ganz schön Darwinistisch“ warnt die Mutter.

 

Die Familie suchte weiter. Der Magnetisch sah von Fernem beinahe Hypnotisch anziehend aus. Von Nahem fanden sie ihn nur noch abstoßend, auf eine Art Snobistisch. Die Form von Quadratisch, Elliptisch und Kubistisch war nicht optimal, irgendwie falsch wirkte auch der Fertisch. „Der ist doch Bombastisch!“ Die Tochter war begeistert. „Ein Schminktisch? Aber wir brauchen doch einen Esstisch!“ antwortete der Vater Phlegmatisch. „Haha“ lachte der Sohn Satanistisch.

 

So gingen sie durch die Hallen, fanden ansprechendere Exemplare, wurden Optimistisch und im nächsten Raum wieder Pessimistisch. „Oh wie Ästhetisch“, wurde der Sohn Poetisch. Auch die Tochter feierte Frenetisch: „Oh ja, den finde ich Sympathisch“ sagte sie Analphabetisch. Doch die Eltern waren nicht angetan und sagten Spöttisch: „Ein Neurotisch macht sich bei uns nicht sonderlich gut. Das ist einfach zu Dramatisch.“ „Wie Egoistisch. Wie kann man überhaupt nur so Pedantisch sein?“ „Jetzt werd mal nicht Politisch!“ mahnte der Vater.

 

Jetzt wurde es Zeitkritisch: Das Möbelhaus schliesst. „Jetzt müssen wir aber langsam einen nehmen. Wie wäre es mit dem Hektisch?“ fragte der Vater Sarkastisch. „Wir werden nie, nie, NIE einen geeigneten Perfektionistisch finden!“ Die Mutter wurde Pathetisch. Auch der Vater wurde Skeptisch: „Wir sind einfach zu Kritisch.“ „Tja, dann eben doch wieder der Nihilistisch“ meinte die Mutter Humoristisch.

 

Die Familie setzte sich Apathisch ins Auto, fuhr zu Coffee Friends, bestellte einen Mittagstisch und setzte sich an den Kaffeetisch.
Auf einmal wurde die ganze Familie Ekstatisch: Essen und Getränke wurden Aufgetischt.
„Wow ist der Kaffee Aromatisch.“
„Das Essen ist auch Fantastisch.“
„Und das Ambiente ist total Authentisch.“
„Um mal was Thematisch Passendes zu sagen: Ich finds hier Superkalifragilistischexpialigetisch.“
Wie Symptomatisch.