Tretflugzeuge von minipilot (oder auch Pedal-Planes) sind konsequent durchdachte pedalbetriebene Fahrzeuge für Kinder von 3–8 Jahren. Da das Treten im Blut der Menschheit liegt, sind sie eine folgerichtige Entwicklung.

Wir treten das Thema mal kurz breit: Ganz starker Auftritt.

Bereits im Bauch der Mama fangen wir an zu treten. Zunächst ist es ein sinnloses Umsichherumtreten. Kurz nach der Geburt wird man auf den Boden gestellt, auf den man treten soll und man bekommt die ersten Babytreter um anständig aufzutreten. Dann soll man alsbald Fußbälle, Dreiräder, Kettcars, Roller und in Pedale treten und möglichst die Schuhe beim Betreten des Hauses auf dem Fußabtreter abtreten. In der Schule hasst man es an die Tafel vorzutreten oder ist aufgeregt im Theater aufzutreten. In der rebellischen Zeit übertritt man dann auch mal Grenzen, tritt gegen Mülleimer, Türen auf und zu, oder Fahrräder um und spuckt Kaugummis aus, die sich dann festtreten.

Man betritt zum ersten mal einen Berg, einen Strand, eine Party, das Kino und den Mond. Dann tritt man Vereinen bei, zahlt Eintritt, vertritt Meinungen, muss aufpassen, wo man hintritt und nach einem Fehltritt tritt man auch wieder aus. Man muss zur Bundeswehr antreten, lernt den Marschtritt und beendet diesen auch wieder mit einem lauten „Wegtreten“. Später tritt man das Gaspedal durch und man wird Vetreter von Produkten, wird Weintreter oder Wassertreter, tritt Reisen an, will seinem Schicksal mutig gegenübertreten, vertritt sich die Beine, tritt sich die Füße um, tritt auch mal daneben und bekommt Arschtritte.

Im Arbeitsalltag hasst man die Vorgesetzten, die nur nach unten treten und den faulen Kollegen, den man ständig vertreten muss, lässt anderen den Vortritt, gewinnt an souveränem Auftreten bis jemand an einen herantritt und man endlich stellvertretender Chef wird. Wenn dann die ersten Wehwehchen zutagetreten, tritt man als alternder Chef etwas kürzer, um schließlich zurückzutreten, nachdem man seine Firmenanteile abgetreten hat. Bevor wir gänzlich abtreten, bringen wir unserem Nachwuchs auch wieder das Treten bei.

Wir vertreten die Meinung: Am besten gelingt der Start mit einem Tretflieger von minipilot.

Branding
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HERAUS­­FORDE­RUNG

So ein Flieger von minipilot, und das ist der Knackpunkt, kostet natürlich mehr als ein Massenproduktions-Tretauto aus Fernost. Dass das Flugzeug trotzdem preiswerter, weil wertvoller, preisstabiler, weil stabiler und sogar der Wiederverkaufswert enorm ist, wenngleich der Verkauf widerwillig geschieht, muss dem Interessierten näher gebracht werden. 

TRETFLUGZEUGE AUS DEM ALLGÄU

Die Tretflugzeuge sind eine echte Alternative zu Rutsch- bzw. Tretautos, Dreirädern und Kettcars. Darüber hinaus sind sie nicht nur ein Hingucker, sondern auch nahezu unverwüstlich. So ist der eingesetzte Kunststoff ABS wetterbeständig und komplett durchgefärbt. Er kann also bei Kratzern problemlos abgeschliffen werden. Im Inneren des Fliegers befindet sich ein Metallrahmen, den auch ein schweres Kind (der Papa z.B.) nicht kaputt bekommt. Dass das Ganze mit Steuerknüppel gesteuert wird, leichtgängig, kugel- und rollengelagert ist, ist ja eh klar.

ABGE­HOBEN

Komplette minipilot-Flugplätze mit 5 oder mehr Fliegern können für alle Arten von Events gebucht werden. So war minipilot bereits Publikumsmagnet für Kinder und Familien bei Veranstaltungen von zum Beispiel Porsche, Dornier-Museum, Audi-Gebrauchtwagenzentrum und bei diversen Flugplatzfesten. Zudem sind minipilot-Airports sogar als dauerhafte Attraktion unter anderem an den Flughäfen, Besucherparks und -terrassen in München (MUC), Stuttgart (STR) und Düsseldorf (DUS) zu finden.

ERGEBNIS

Wir haben die Seite mit inkludiertem Onlineshop, obwohl es sich um ein Kinder-Spielzeug handelt, nicht übermäßig kindlich gestaltet. Die Käufer sind selbst zu einem großen Teil Piloten, Flugzeugmechaniker, private Flieger, Flugbegleiter, arbeiten am, im, bei oder für einen Flughafen, eine Fluggesellschaft, einen Flugzeughersteller oder sind irgendwie mit der Flugbranche verbandelt. Oder zumindest sehr daran interessiert. Die Seite sollte genau diese Käuferschicht ansprechen, wie auch die Kompetenz von Hubert Gebler, Techniker für Maschinenbau und gelernter Flugzeugmechaniker, zum Ausdruck bringen. Denn sein Ehrgefühl bat ihn höflich, dass sich sämtliche minipilot-Modelle an existierenden Flugzeugen orientieren sollten.

Über den Shop sind neben den eigentlichen Tretflugzeugen auch Accessoires wie Sitzpolster und individuelle Beklebungen bestellbar. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die Flugzeuge für eine Veranstaltung über ein Wochenende als Mietbox zu mieten. Inklusive Bodenmarkierung und Abgrenzung, auf Wunsch sogar mit Betreuungsperson. Wobei letztere nicht in der Box geliefert wird. Höchstwahrscheinlich.

Daheim ist’s am schönsten.
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